Fliegen in Spanien

Infos zum Fliegen lernen allgemein und Ultraleicht fliegen im Besonderen hier auf der Homepage zu finden. Tipps zur Flugausbildung und zum Chartern von UL. Hinweise zum Ultraleicht fliegen im Ausland.

Sportpilotenlizenz wo die Sonne scheint

Auf dieser Seite meiner privaten Homepage finden interessierte UL-Piloten nicht ganz uneigennützige Tips für mögliche Flugtouren in Spanien, insbesondere Andalusien. Andalusien als Region zum Ultraleicht fliegen bietet sich an, weil dies die wettersicherste Region Spaniens ist. Auch im Winterhalbjahr.

Die Altstadt von Cádiz [Bild]Die Flugtouren mit dem UL durch Spanien bieten viele neue Eindrücke. Die Flugstrecken zu den einzelnen Ultraleicht Urlaub Flugtouren sind spannende Flugstrecken mit unvergesslichen Eindrücken.

Das UL, ein Eurostar EV 97, hat über fünf Stunden Kraftstoffvorrat. Das ermöglicht einen relativ großen Flugradius ohne zwischentanken. Andalusien ist die sonnenreichste Gegend Spaniens. Es gibt extrem viele Landeplätze für UL. Verkehrslandeplätze, Verkehrsflughäfen, UL-Gelände.

Auf dieser Seite finden sich Streckenflüge, wie ich sie bereits mit dem Ultraleicht in Spanien geflogen habe. Die eine oder andere Strecke gibt es auch, leider nur in youtube-Qualität, auf der Videoseite meiner Homepage.

Es wäre mir ein Vergnügen, einem flugsportbegeisterten Menschen zu zeigen, wie man sich sicher im Luftraum des Südens Spaniens bewegt. Kontaktaufnahme per Mail über das Kontaktformular oder per Telefon.

Die angegebenen Entfernungen und Flugzeiten sind nur Hinflug. Hin und zurück also das Doppelte.

Aerohispalis-Mairena del Arcor
Dieses UL-Gelände zwischen den Kontrollzonen von Morón und Sevilla besitzt eine ca. 500m lange asphaltierte Landebahn. Der UL-Flugplatz heißt unter anderem auch nur Mairena. Er liegt in einer Tiefebene inmitten von großen Feldern. Die nächste Stadt, Mairena del Arcor, ist 10 km entfernt. Die Bezeichnung Aerohispalis stammt von dem ursprünglichen Flugplatz, eine Graspiste, wenige Kilometer entfernt des heutigen Ultraleicht Flugfeldes. Die Landschaft ähnelt ein wenig der norddeutschen Tiefebene. Viele große Felder, vereinzelt ein Bauernhof, bzw. nur eine Scheune. Navigatorisch, vor allem bei schlechteren Sichten, kaum zu finden. Entfernung: 65 km, Flugzeit: 25 Min.

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Aeroveleta
Das Ultraleichtgelände Aeroveleta liegt am nordöstlichen Rand der Kontrollzone von Granada. Die Flugstrecke führt uns mit dem UL zunächst nördlich vorbei an der CTR von Jerez de la Frontera. Wir steuern das UL auf unserem Weg zum Flugziel über hügeliges Gelände. Im Sommer dünige Wüste., im Winter und Frühjahr eher aufgrund des Sonnenwinkels und der anderen Strahlung im Süden Europas in ungewohntem sattem leuchtendem Grünton. Westlich vorbei an der Kontrollzone von Morón, der Militärbasis über die hügelige Nordkante der Sierra de Cádiz Richtung Villamartin. Vorbei an dessen Verkehrslandeplatz über die Hügel und Berge der Sierra Serrano und Sierras Subréticas mit den Olivenhainen. An der Sierra de Yegua etwas nördlich umfliegen wir ein Beschränkungsgebiet. Wir folgen jetzt ungefähr dem Río Genil, überfliegen den großen Stauseee Embalse de Iznájar. Vor uns nun die Vega de Granada. Vorbei an wunderschönen Bergen bis über 5000ft. Der Ul-Landeplatz liegt direkt an der Kontrollzone von Granada. Es ist nicht ganz einfach, die 200m kurze Asphaltbahn der Piste 15 zu treffen. Bei Piste 33 muß man auf dem Sandstreifen vor der Piste aufsetzen, um das UL-Gelände nicht zu überrollen.
Entfernung: 250 km, Flugzeit: 01 h 30 Min.

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Aldeacentenera
Aldeacentenera ist ein kleiner UL-Flugplatz in der Extremadura ca. 60 km östlich von Cáceres, am Fuße der Sierra de Guadalupe. Es hat 350 m asphaltierte Landebahn. Die Flugstrecke führt zunächst von Trebujena über die Reisfelder zwischen Jerez de la Frontera und Sevilla. An der linken Fläche begleitet uns auf diesem Teil der Flugtour mit dem UL durch Spanien das Natur- und Vogelschutzgebiet Coto Doñana. Der Einflug für uns ist tabu. Nach ca. zwanzig Minuten Flugzeit erreichen wir den Verkehrslandeplatz La Juliana. Hier wird ein großer Bogen drumherum geflogen. Es gibt immer regen Fallschirmspringerverkehr.
Die Landschaft hat sich mittlerweile geändert. Aus den viereckigen Reisfeldern ist belebte Landschaft der Peripherie von Sevilla geworden. Die Stadt selbst in Sichtweite. Hinter Sevilla beginnt die Sierra Morena. Hügelige Landschaft, eingebettet darin wunderschön blau spiegelende Stauseen, Olivenwälder abwechselnd mit rauher, scheinbar unberührter Natur. Unendliche unbewohnte Weiten. Während des Fluges mit dem Ultraleicht wechselt die Landschaft mehrfach zwischen mitten in der flachen Landschaft stehenden Hügelketten, Bergen und Seen. Beeindruckende, ungewohnte Eindrücke, noch nie gesehene Landschaftsformationen und -Variationen begleiten den UL-Piloten während der gesamten UL - Flugtour.
Entfernung: 310 km, Flugzeit: 1 h 55 Min.

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Almendralejo
UL fliegen in Spanien. An dieser Stelle gibt es eine Beschreibung der Flugstrecke mit dem UL, gechartert und gestartet in Trebujen bei Jerez de la Frontera nach Almendralejo. Ein kleines UL-Gelände in Spanien, in der Kontrollzone von Badajoz. Nach dem Start in Trebujena geht es nach Norden über die Reisfelder zwischen Lebrija und Villafranco del Guadalquivir. Ca. 40 km nach dem Start wird das Gelände "spanischer". Die Reisfelder verschwinden und es folgen Dörfer und Stadtteile Sevillas. In Abwechslung mit kleinen Wäldern aus augewachsenen Olivenbäumen und Eukalyptus. Wir passieren die modernste Solaranlage der Welt, die ganz Sevilla mit Strom versorgt. Faszinierend futuristisch, wie die Sonnenstrahlen als Lichtfächer von den Spiegeln in die Spitze des Turms zurückgeworfen werden. Es folgt die Sierra Morena. Zu Beginn hügeliges Gelände, die Krate von Wegen gezeichnet. Unbeschreiblich der Eindruck des Farbenspiels und der Leere. Es folgt mittelgebirgsähnliche Landschaft mit verstreut stehenden Bäumen, wechselnd mit riesigen Stierweiden, ab und zu ein typisches weißes Dorf mit den klassischen roten Flachdächern und würfelähnlichen Häusern. Der Eindruck mit nichts bekanntem in Mittel- und Nordeuropa vergleichbar. Die eingelagerten Talsperren werfen das Blau des Himmels zurück, klares Wasser, umrandet von einem Farbenspiel des grünen losen Bewuchses in Verbindung mit der südlichen Sonne unverwechselbar und nie vergessen werdend. Die Landschaft wird dann allmählich flacher mit eingelagerten vereinzelten Hügeln und Hügelketten. Bei den Sichten von über 100km märchengleiche Landschaft. Bei den Hornachos oder Alange wartet man darauf, dass die Feen, Elfen und Gnome der Erde entsteigen.
Entfernung: 230 km, Flugzeit: 1 h 25 Min.

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Antequera
Der Flug mit dem UL nach Antequera bringt den UL-Piloten auf seiner Flugtour im Ausland in Spanien in Richtung Málaga. Der Start erfolgt wie immer am Heimatflugplatz des UL in Trebujena am Rande der CTR von Jerez de la Frontera. Gekreuzt wird der Anflugsektor von Jerez de la Fra. wie immer nicht über 1500ft indicated Richtung Las Cabezas de San Juan. Es folgt die gewellte, je nach Jahreszeit eher grüne oder an eine Wüste erinnernde Landschaft der nördlichen Sierra de Cádiz. Villamartin mit seinen ca. 500m Landebahn an der Embalse de Bornos, einem großen Stausee. Der weitere Kurs geht dann mehr nach Osten über die Hügel und Berge der Sierra de Morón. Über den Bergen der Sierra del Tablón biegen wir wieder etwas mehr nach Norden, um die restricted area LE-R 57 zu umfliegen. Man könnte auch direkt weiter im Norden fliegen, die hier beschriebene Streckenführung ist otpisch für den UL Piloten im Urlaub jedoch beeindruckender. Hinter der LE-R 57 biegen wir dann wieder nach rechts ab Richtung Málaga. Direkt am Rande der Kontrollzone liegt dann das UL-Gelände Antequera. Landebahn 09/27, 800 m Piste, davon ca. 270 m asphaltiert.
Bei levanteträchtiger Wetterlage herrscht auch dort starker Wind. Meist aus Süd und das ist quer zur Landebahn.
Nach einem kurzen 5-minütigen Füße vertreten erreicht man eine typische andalusische Bar zu einer Pause. Danach geht es die gleiche Strecke wieder zurück.
Man sollte, kommt man während der Arbeitstage, immer persönliche gültige Ausweispapiere dabei halten. Die Guardia Civil kommt schon einmal vorbeischauen und nimmt Pilot und Flugzeug in Augenschein. Nicht ohne sich alles zu notieren und diverse geheimen Datenbanken abzufragen.
Entfernung: 170 km, Flugzeit: 1 h 10 Min.

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Beas de Seguras
Im Urlaub mit dem UL im Ausland: diese Flugtour mit dem UL in Spanien bringt uns von der westlichsten Seite auf die östlichste Seite Andalusiens. Start mit dem Ultraleicht erfolgt in Trebujena Richtung Las Cabezas de San Juan. Der Anflug von Jerez de la Frontera wird nicht über 1500 ft MSL gekreuzt. Die stark gewellte Landschaft der nördlichen Sierra de Cádiz, in und nach den Sommermonaten wüstenähnlich, überfliegen wir in Richtung Montellano in der Sierra de Morón. Vorbei an den beiden markanten und uns schon seit 80 km von Weitem die Richtung vorgebenden Tafelbergen bei Montellano und Morón de la Frontera. Es folgen die Hügel und Berge der Sierra San Juan an deren Ende der Stausee Embalse de la Puebla uns blau entgegenblinkt. Die Ränder bewachsen, die Baumgrenze als Wasserstandsmaximum grün markierend. Die Farbgebung im Licht der südlichen Sonne ungewohnt und faszinierend. Neben einigen Bergen im Süden sichtbar erfolgt der Weiterflug über interessante Hügelformationen und Olivenhaine, Olivenhaine und Olivenhaine. Was sich so langweilig anhört ist für das mitteleuropäische Auge so ungewohnt und faszinierend, man kann sich nicht satt daran sehen. Bei Bailén ändert sich das Landschaftsbild erneut drastisch. Die Erde färbt sich rot, fantastisch blaue Stauseen umrandet von der rotbraunen Erde mit grünen Bäumen, die Olivenhaine verschwunden. Wir folgen nicht auf direktem Weg den Kurs. Wir fliegen ein Tal weiter links, entlang des Stausees Embalse de Guadalén. Die Landschaft ist beeindruckend. Rechts Olivenhainebene, linke Fläche beginnen die Berge der Sierra Madrona. Gigantisch der Blick auf Santisteban del Puerto. Das kleine Städtchen schmiegt sich zwischen den seltsamen Konussen in den Berghang und versteckt sich dort dem Blickfeld. Bei Castellar de Santisteban folgen wir dem Tal nach rechts und vor uns liegt der Flugplatz von Beas de Seguras. Über tausend Meter Landebahn eines alten Militärflugplatzes. Dahinter schmiegt sich die Stadt in die grün bewaldeten Berge. Traumhafte Aussicht im Flugplatzrestaurant bei Erfrischungsgetränk und Tapa. Für den Rückflug füllen wir einen Reservekanister mit 10 Liter Kraftstoff, den wir mitgenommen haben, in den Tank. Ohne diesen kommen wir nicht zurück nach Trebujena. Der Rückflug dann die gleiche Strecke über die sagenumwobene herrliche Landschaft um Andujar, entlang des Guadalimar. Über die einzigartige Landschaft des Naturparks Sierra de Cardeña und Sierra de Andújar.
Entfernung: 380 km, Flugzeit: 2 h 35 Min.

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Córdoba
Córdoba ist ein alter, frisch renovierter Verkehrsflughafen ohne Kontrollzone, mit ATZ. Trotz ATZ wird kein Flugplan benötigt, wie sonst auf kontrollierten Flugplätzen in Spanien üblich. Auch ist der Tower nicht besetzt. Der Funkverkehr findet als Bord-Bord Informationen statt. Es gibt ein AIS Büro mit Personal. Dieses nimmt die Flugdaten auf, schließt und öffnet Flugpläne, falls erforderlich. Es gibt ein Wetterbüro mit Personal für Flugwetterberatung.
Der Flugweg führt uns nach Osten. Lebrija, nördlich am Stausee vorbei, da wir sonst in die CTR von Jerez einfliegen würden. Kurs Las Cabezas de San Juan in 1500 ft unter dem ILS Jerez. Im Sommer bis zum Herbst folgt nun die nächste viertel Stunde scheinbar Wüste mit ihren Dünen. Im Winterhalbjahr grüne Dünenlandschaft. In der Ferne sieht man die Hügel bei Montellano, bzw. dahinter von Morón. An dem hinteren fliegen wir ganz dicht vorbei, um nicht in die Kontrollzone von Morón einzufliegen. Diese militärische CTR ist für Privatpiloten tabu und darf auch nicht unter 3000ft überflogen werden, obwohl sie in 1000ft aufhört. Es folgen die scheinbar unendlichen unbewohnten Weiten Spaniens. Die Städte, -zig Kilometer weit auseinander, sind für gewöhnlich bei Sichten "von Pol zu Pol" gut sichtbar. Aufgrund optischer Diskrepanzen und Täuschungen, vielleicht auch Kartenfehlern, ist die Navigation trotzdem nicht einfach. Man irrt sich schon einmal mit den Orten. Die alte Stadt Écija, bekannt u. a. für seine Stierkämpfe, fängt uns mit einer Autobahn auf, der wir von nun an folgen. Nach ca. 10 Minuten mehr Zeit, als man optisch schätzen würde erreichen wir ein paar Serpentinen der Autobahn, daneben ein paar kleinere Funkantennen und ein großer schwarzer Metallstier. Das ist der Pflichtmeldepunkt Sierra. Der Anflug ist einfach, der Bodendienst kommt bekannt vor. Zur Pause fährt man je nach Zeit und Lust und Laune entweder mit dem Taxi ins Stadtzentrum. Oder man geht fünf Minuten zu Fuß zu den Örtlichkeiten Bar und Garten mit Schwimmbädern und Tennisplätzen des königlichen Aeroclubs von Córdoba.
Der Rückflug führt über Whiskey Meldepunkt, ein einzelner Hügelkonus mit einer renovierten Burg gekrönt, entlang der Hangkante Sierra Morena, linke Fläche das Flußtal des Guadalquivir, rechte Fläche bewaldete Hügel mit eingelagerten Talsperren tiefblau in der südlichen Sonne blitzend und spiegelnd. Bei Sevilla eine Runde um die futuristische Stromerzeugungsversuchsanlage. Spiegel fangen das Sonnenlicht ein und werfen es in einen einzigen Punkt oben in einen Turm zurück. Sieht aus, wie aus einem Science-Fiction-Film. Dort abgebogen nach Süden Richtung Trebujena. Um den Verkehrslandeplatz La Juliana einen Bogen geflogen wegen des starken Fallschirmspringerverkehrs geht es dann über die Reisfelder zwischen dem Guadalquivir und dem Vogelschutzgebiet Coto Doñana nach Hause. Manchmal sieht man an der Grenze zum Vogelschhutzgebiet auch ein paar Flamingos.
Entfernung: 180 km, Flugzeit: 01 h 10 Min. Der Rückflug nimmt ca. 20 Minuten mehr Zeit in Anspruch. Die Strecke um Sevilla herum ist länger.

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Don Benito
Der Flug mit dem UL nach Don Benito in Spanien bringt uns in die Extremadura. In die Nähe von Badajoz. Nach dem Start in Trebujena, ca.. 15 km nordwestlich des Verkehrsflughafens von Jerez de la Frontera, fliegen wir nach dem Verlassen der Platzrunde Richtung Norden und folgen zunächst dem Guadalquivir Richtung Sevilla. Zunächst überfliegen wir mit dem Ultraleicht ein Reisanbaugebiet. D. h. vom Flußwasser geflutete Felder. Ca. 20 km vor Sevilla ändert sich die Landschaft und wird weniger eintönig. Die Peripherie von Sevilla, mit vielen Dörfern und Stadtteilen, jedoch immer noch aufgrund der Bauweise der Häuser ungewohnter Perspektive für einen Mitteleuropäer. Um den Flugplatz von La Juliana machen wir einen Bogen wegen der Fallschirmspringer. Wir fliegen westlich des Meldepunktes W von La Juliana und im Osten der CTR Sevilla. Als nächstes Highlight sehen wir aus der Nähe, was wir bei normalen Sichten von über 100 km schon lange als Zielpunkt im Auge haben: den Solucar Solar Park bei Sevilla, Energieerzeugung der Zukunft. Der Park versorgt ganz Sevilla mi seinen 700.000 Einwohnern mit Strom. Es folgt der "Einflug" in die Sierra Morena. Fast unbewohnte Hügellandschaft. Ein paar verstreute Dörfer und ein völlig unbekanntes Landschaftsbild. Braune Hügel, durchfurcht von Wegen, lose Baumsammlung darin. Kann man nicht beschreiben, muß man gesehen haben. Eingelagert stahlblau in der südlichen Sonne blinkende Stauseen. Sie verleiten, mit ihren optisch unbeschreiblichen Ufern, aus dem Ultraleicht während des Fluges hereinzuspringen. Es folgt eine landwirtschaftlich genutzte Fläche, darin eingelagert bizarre einzelne Hügel und Hügelketten. Siehe auch die Fotosammlung der Homepage. Die Hornachos, Alange, die verstreuten Hügel muß man gesehen haben.
Der Flugplatz selbst hat eine, wie in Spanien häufig anzutreffen, 800 m lange, eher Sand und Splitpiste. Die Landerichtung ist 09/27.
Entfernung: 245 km, Flugzeit: 01 h 25 Min.

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Évora
Évora ist eine Stadt in Portugal. Wer nach Protugal fliegt muß einen Flugplan aufgeben. Wir machen das in diesem Fall telefonisch im Flugplanbüro des Flughafens in Jerez de la Frontera.
Wir starten mit dem UL von der 1000m langen Asphaltpiste in Trebujena, von der wir nur ca. 200m benötigen und drehen ab nach Norden. Neben Lebrija, der nächsten Stadt Richtung Norden befindet sich der Ein- und Ausflugpunkt November für den an- und abfliegenden Verkehr von Trebujena. Wir folgen dem Río Guadalquivir nach Norden entlang der Cota Doñana, einer restricted area bis 6000ft Höhe. Es handelt sich um ein riesiges Vogelschutzgebiet mit Flamingos und anderen Vögeln. An einem Urlaubstag ohne fliegen eine Besichtigung wert. Kurz vor La Juliana ändert sich das Landschaftsbild von quadratischen Reisfeldern zu "normalem" Mischgelände. Bebauung, Freifläche mit Wald und Wiese, hier und dort die eine oder andere illegale Siedlung, alles nicht mehr ganz so flach. Um den Verkehrslandeplatz La Juliana fliegen wir einen Bogen mit dem UL, d. h. wir biegen vorher links ab. Nach Norden hört die Cota Doñana hier auf und wir können uns die Kursänderung gefahrlos erlauben. In der Ferne entlang des rechten Flügels leuchtet der hochmoderne Solarpark Sevillas. Wir überfliegen die Sierra Morena. Es handelt sich um hügelige, rotbraune Landschaft. Sie geht in stark wellige, grüne, baumbewachsene menschenleere Landschaft über. So viel "Nichts" gibt es in Deutschland nicht zu sehen. Ein Motorausfall wäre ganz sicher ein Bruch und aufgrund des Bewuchses und der Bodenformation wäre die Nutzung des Rettungsgerätes in Erwägung zu ziehen. Nach der Meldung des Grenzübertritts und des dritten Frequenzwechsels auf dieser doch eigentlich geringen Entfernung erreichen wir "das überflutete Portugal". Imposant die riesige Talsperre Albufeira do Alqueva. In Verbindung mit der Farbe der Erde darumherum, des losen Baumbestandes und der Sonne Südeuropas das stahlblaue Wasser ein gigantischer Anblick. Es folgt ein wenig Landwirtschaft, Hügelformationen und extrem großflächig unbewohntes Gelände. Der Flugplatz von Évora hat ein nicht ganz unkompliziertes Anflugverfahren und das portugiesische Englisch ist auch nicht wirklich akzentfrei. Im Büro wird freundlich der Flugplan geschlossen, der neue für den Rückflug aufgegeben und bei einem Getränk (leider nur aus der Maschine) eine gemütliche Pause eingelegt.
Entfernung: 270 km, Flugzeit: 01 h 30 Min.

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Fuente Obejuna
Mit dem Ultraleicht in Spanien - gemietet mit Lehrer für "relativ kleines Geld" - fliegen wir nach Fuente Obejuna. Dies liegt in der Provinz Córdoba. Hat aber eigentlich nichts mit dieser schönen Stadt zu tun. Es ist viel zu weit weg.
Nachdem wir in Trebujena gestartet sind drehen wir Richtung November und achten auf Flugzeuge, die sich evtl. in unserer Höhe im Anflug auf W des Flughafens Jerez de la Frontera befinden. Sind sie von einer gewissen Flugschule ist davon auszugehen, dass die Insassen ziemlich viel Instrumente im Blick haben, weniger den Luftraum um sie herum. Wir fliegen, nachdem wir N, westlich der Stadt Lebrija, überflogen haben nach Nordosten. Ein wenig über die Reisfelder der Auen des Guadalquivir. Wir fliegen mit unserem UL Richtung Los Palacios y Villafranca, einer kleinen original andalusischen weißen Stadt. Geziert von einer Burg in der Stadtmitte. Wir kommen an der Hacienda de Orán vorbei. Eine Hacienda wie wir sie aus Western des vorigen Jahrhunderts kennen. Neu renoviert, mit Schwimmbad, sehr liebevoll renovierten Zimmern und Apartments. Der Clou ist der offiziell nur 400m lange Flugplatz. In Realität sind es ca. 1000 m gepflegte Graspiste. An der rechten UL-Fläche zieht das Städtchen Utrera vorbei. Auch hier gibt es eine Landepiste, die in keiner Karte verzeichnet ist. Ca. 1000m Sand/ Erde/ Split. Wir halten den Nordostkurs und es folgen große Felder. Im Sommer und Anfang Herbst unbewachsen und beige bis braun und rötlich. Im Winter/ Frühling grün, bzw. mit Sonnenblumen und Getreide bewachsen. Dort mitten drin liegt das UL-Gelände Mairena del Arcor. Ca. 500 m aphaltierte Landebahn. Wir ändern ein klein wenig den Kurs nach links und unterfliegen bei Carmona das ILS von Sevilla entlang der Hangkante. Obenauf, eigentlich neben uns auf der linken Seite Städtchen mit Burg. Carmona ist eine bekannte Stierkampfstadt. Aus der Luft betrachtet scheint sie mit ihren alten Gebäuden/ Burg und Kathedralen auch von der Erde aus eine Reise wert. Es folgt das Flußtal des Guadalquivir, welches wir Richtung Sierra Morena kreuzen. Eigentlich ist der Guadalquivir hier gar kein Fluß mehr, eher ein breiter Bach. Wir fliegen über hügeliges bis bergiges Gelände, eingelagert Talsperren mit glitzerndem blauen Wasser. Das Grün der Umgebung und das Blau des Wassers korrespondieren unter der südlichen Sonne beeindruckend. Man könnte ein Foto nach dem anderen machen, käme dann aber vor lauter fotografieren nicht mehr ans Ziel. Die Landebahn von Fuente Obejuna ist eher unscheinbar an ein Industriegebiet gelegt, ist jedoch 600m lang und besteht aus Asphalt. Die Landebahnausrichtung dieses UL-Geländes ist 11/29. Für eine Erfrischungspause mit essen und trinken zu Fuß gut zu erreichen eine Bar im Industriegebiet.
Entfernung: 175 km, Flugzeit: 01 h 05 Min.

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Guillena
Das UL-Gelände Guillena, auch unter dem Namen Sevilla Guillena zu finden, ist ein hübscher kleiner Ultraleichtflugplatz in Spanien mit exakt 270m asphaltierter Landebahn. Wenige Kilometer nördlich der Kontrollzone von Sevilla an der Hangkante zur Sierra Morena. Von der einen Seite, Piste 09, auf einer Hochebene liegend anzufliegen, von der anderen Seite, Piste 27, über eine Telefonleitung. Von Westen anfliegend auf die 09 steigt die Bahn etwas an, welches beim Aufsetzen den Eindruck vermittelt, die Landebahn sei nur halb so lang. Dafür hat man von Osten auf die 27 anfliegend den Überbllick über die ab der Hälfte abschüssige Asphaltdecke. Für ein Hochleistungs-UL, bzw. dessen Piloten eine kleine Herausforderung. Und bloß nicht daran denken, dass der Motor wissen könnte, wo er ist.
Die Flugstrecke vom Verkehrslandeplatz Trebujena nach Sevilla Guillena führt uns über die Reisfelder nördlich Jerez de la Frontera entlang des Natur- und Vogelschutzgebietes Cota Doñana nach Norden entlang des Río Guadalquivir. Wir streifen Villafranca mit den beiden Landeplätzen für die Sprühflugzeuge. Beide sind natürlich in keiner Karte verzeichnet. Nach ca. 50 km gelangen wir an den Verkehrslandeplatz La Juliana. Hier herrscht reger Fallschirmspringerverkehr. Daher gilt es einen Bogen um die Absprungzone zu machen. Wir fliegen westlich an diesem Flugplatz vorbei, dabei aufpassend, nicht die ATZ von Sevilla El Copero zu berühren. Es folgt ein Flug über die westliche Peripherie von Sevilla, vorbei an der CTR Sevilla San Pablo. Eine Freigabe für unser Ultraleicht durch die Kontrollzone gibt es nicht, da wir keinen Flugplan aufgegeben haben. Die Umgebung ist geprägt vom spanischen Baustil und den neuen, überall stilfrei angebauten Reihenhaussiedlungen.
Entfernung: 75 km, Flugzeit: 30 Min.

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Hacienda de Orán
Ein weiteres UL-Gelände in der Umgebung von Jerez de la Frontera und für eine kurze Flugtour geeignet ist die 540m lange Graspiste der Hacienda de Orán. Eigentlich sind 1000m Graspiste nutzbar. Offiziell zugelassen jedoch nur 400m. Wohl wegen der Olivenhaine, in etwas mehr als Spannweite auseinanderstehendem Abstand auf 600m Länge.
Der Flug führt uns über mehr oder weniger normales Gelände. Die Bebauung ist verstreut. In der Ferne, etwas 100km nach Südosten die Berge der Sierra de Cádiz, kurz davor die Hügel von Montellano und Morón. Auf der linken Seite die Peripherie von Sevilla. Größere Städte in Sichtweite im Umkreis von 100 km sind Lebrija, Las Cabezas de San Juan, Los Palacios y Villafranca, Dos Hermanas und Utrera. Die vorletzte beheimatet im Süden der Stadt den Pflichtmeldepunkt Sierra von Sevilla. Wie der Name schon sagt ist dieses spanische Landefeld für UL-Flugzeuge eine große Hacienda, liebevoll in den Originalzustand versetzt. Sie beherbergt zahlreiche Apartments und Zimmer zur Urlaubsvermietung. Eine sehr schöne Gartenanlage mit Schwimmbad und Restaurant. Sehr empfehlenswert, wenn man mit dem eigenen Flugzeug kommt.
Entfernung: 45 km, Flugzeit: 20 Min.

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Huelva Almonte
Der Ultraleichtflug von Trebujena nach Huelva Almonte kann nicht in kürzester Distanz zurückgelegt werden. Es sei denn, man gibt einen Flugplan auf, steigt über Trebujena auf 6000ft, fliegt fünf Minuten geradeaus und sinkt dann kreisend über Almonte Richtung Erde. Da ist es besser unkontrolliert um die Cota Doñana herumzufliegen. Das dauert wahrscheinlich genau so lange und macht mehr Spaß.
Gestartet also auf dem Verkehrslandeplatz Trebujena, LETJ. Der Flug führt in Richtung Norden entlang des Guadalquivir über die von diesem Fluß bewässerten Reisfelder. Auf dem Fluß die stehenden Fischerboote mit den Auslegern für die Netze. Es geht vorbei an Villafranco del Guadalquivir. Dort finden wir zwei Landepisten. Eine im Südosten, Nord-Süd ausgerichtet und eine im Südwesten, zwischen den grauen Silos, Ost-West gebaut. Dahinter wird die Landaschft wieder etwas weniger monoton. Es folgt "Wald" mit dürftiger Bebauung, im Anschluß der Verkehrslandeplatz La Juliana. Dieser darf auf keinen Fall überflogen werden. Dort herrscht meist reger Fallschirmspringerverkehr. Wir biegen also an dem Knick der Schutzzone des Vogelschutzgebietes links ab. Kleine Städte, bzw. große Dörfer, je nach Perspektive, machen die Navigation nicht ganz so schwer. Am einfachsten wir folgen der Landstraße von Pila nach Almonte und finden dann das UL-Gelände hinter der Stadt. Der Boden ist rotbraun, die Städte weiß, die Häuser mehr oder wenig landestypisch für diese Region würfelförmig mit roten Flachdächern zum Wäsche aufhängen. Im Winter und Frühjahr wird die Bodenfarbe schon einmal je nach Bewuchs mehr oder weniger grün sein.
Entfernung: 75 km, Flugzeit: 30 Min.

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Ilipa Magna
Ilipa Magna ist ein kleines UL-Gelände am Nordrand der Kontrollzone von Sevilla. Es liegt nur zwei UL-Flugminuten östlich von Guillena. Will man auf dem kürzesten Weg dorthin, muß man die gleiche Strecke abfliegen, wie nach Guillena. Man kann ein klein wenig vor diesem Fluggelände nach rechts abbiegen und fliegt in Richtung Pflichtmeldepunkt N von Sevilla, eine Stadt, hinter einer nicht zu verfehlenden Kurve des Guadalquivir, der sich von hier aus nach Córdoba windet. Mit dem Ultraleicht gestartet in Trebujena biegen wir nach Norden, entlang der Cota Doñana, einem Natur- und Vogelschutzgebiet, in das nicht eingeflogen werden darf. Wir folgen dem Río Guadalquivir rechte Hand über die Reisfelder nördlich Jerez de la Frontera. Wenn das Gelände langsam wieder besiedelt wirkt achten wir darauf, dass wir weder in die CTR Sevilla einfliegen, noch in den kontrollierten Luftraum von Sevilla El Cuerpo, einem Militärplatz mit ATZ. Wenn wir uns zu weit links aufhalten behindern wir die Fallschirmspringer von La Juliana, einem Verkehrslandeplatz auf halber Strecke zu unserem Flugziel. Wenn wir Lust und Zeit mitbringen können wir vor dem Abbiegen nach rechts nach Ilipa noch einen kleinen Abstecher nach links machen. Dort ist die modernste Solaranlage der Welt, die wir schon fast seit dem Start in Trebujena, 70 km entfernt, im Hintergrund als Punkt gesehen haben. Imposant, wie die Spiegel am Boden das Sonnenlicht in den oberen Punkt des der Türme werfen. Je nach Sonneneinfallwinkel, sprich Tageszeit sieht man die Strahlen in die Türme fallen. Ein Lichtteppich, spitz nach oben zulaufend, wie aus einem Sci-Fi-Film.
Entfernung: ca. 85 km km, Flugzeit: 35 Min.

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La Axarquía
Mit dem UL durch Spanien. Ein Ultraleicht vor Ort in Jerez de la Frontera, d. h. in unmittelbarer Nähe dazu, auf dem Verkehrslandeplatz Trebujena, LETJ, mit Lehrer gechartert und entspannt ein bißchen im Urlaub im Ausland durch die Fremde brausen. In diesem Teil geht es nach La Axarquía, LEAX. Das ist ein Verkehrslandeplatz in der Kontrollzone von Málaga. Wie immer muß man nach dem Start in Trebujena Richtung Norden abdrehen. Nach Süden ist durch CTR Jerez und Rota versperrt. Zumindest wenn man ohne großen Aufwand fliegen möchte. In diesem Fall muß man aber sowieso einen Flugplan aufgeben, da in eine CTR geflogen wird. Man könnte also ein wenig abkürzen und über W von Jerez einmal den Flughafen kreuzen und dann bei E wieder aus der CTR herausfallen. Aus verschiedenen Gründen, die hier zu viel Platz einnehmen, rate ich jedoch davon ab. Am Ende wird es schneller gehen außen herum zu fliegen. So geht es zunächst Richtung Lebrija, d. h. den nicht in der Karte eingezeichneten großen Stausee rechts liegen lassend nach Las Cabezas de San Juan. Das Gelände ist weiträumig unbebaut, wenn man einmal von dem Städtchen Lebrija absieht. Hinter Las Cabezas fliegen wir dann grobe Richtung Montellano. Die Tafelberge in ca. 80 km Entfernung geben deutlich die Hauptflugrichtung vor. Das Gelände ist im Winter und Frühjahr eher grüne Landwirtschaft, im Sommer und Herbst wirkt die dünige Landschaft wie Sahara. Da man wegen "Deckel Jerez" zunächst nicht allzu hoch fliegen kann, man kreuzt direkt an der CTR das ILS, ist die Landschaftsformation sehr deutlich zu erkennen und auch im Halbjahr der Grüne imposant anzuschauen. Wir überfliegen die Sierra de Morón in die Berge. Selbst wer die Alpen kennt ist fasziniert. Es ist ganz anders, vielleicht auch durch die guten Sichtverhältnisse von über 100 km begünstigt. Wir folgen dem nördlichen Rand der CTR von Málaga durch, bzw. über die Berge bis zum Einflugpunkt N für La Axarquía. Wir folgen der offiziellen Einflugroute zum Flugplatz und dürfen nicht höher als 1000 ft GND fliegen. Praktisch nicht möglich, werden aber immer wieder dazu aufgefordert. Nach dem letzten Pflichtmeldepunkt geht es dann im Sturzflug (1000ft GND) nach unten. Der Flugplatz liegt nicht direkt am Mittelmeer. Zwischen Flugplatz und Strand liegt die Stadt. Die Bahn ist eher Nord/ Süd ausgerichtet, so dass immer mit Seitenwind zu rechnen ist. Im Flugplatzbüro wird der Flugplan geschlossen, der neue verschickt. Eine Pause, im Zweifel mit Getränk aus dem Automaten oder mit dem Taxi ans Meer.
Entfernung: 200 km, Flugzeit: 01 h 20 Min.

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La Cervera
Eine Flugtour im Urlaub mit dem UL bringt uns von Trebujena bei Jerez de la Frontera in Andalusien nach La Cevera in der Extremadura. Nach dem Start fliegen wir mit dem in Spanien gemieteten Ultraleicht entlang der Cota Doñana, einem Natur- und Vogelschutzgebiet nach Norden. Wir folgen dem Río Guadalquivir, der das Wasser für die Reisfelder liefert, über die wir fliegen. Nach 20 Minuten erreichen wir wieder bewohntes Gelände, die Vororte Sevillas und kleine typische andalusische Städtchen, die jedoch ein wenig die Form verlieren. Es wird überall gebaut und meist sind es Reihenhaussiedlungen. An der linken Fläche zieht der Verkehrslandeplatz La Juliana, LEJU, vorbei. Dort gibt es meist regen Fallschirmspringerverkehr. Über die rechte Fläche unseres UL gepeilt die Militärbahn von Sevilla El Cuerpo, in der ATZ, die wir natürlich auch meiden. Hinter Sevilla beginnt die Sierra Morena. Sie besteht zum größten Teil aus Hügeln, anfangs rötlich brauner Untergrund, mit Bäumen bewachsen, bis auf einige verstreute Dörfer, mindestens 20 km auseinander, unbewohnt. Dazwischen eingelagert Talsperren. In dem klaren Wasser spiegelt sich der Himmel blau. Zusammen mit der Umrandung der grünen Ufer im Sonnenlicht des Südens Europas könnte man immer weiter fotografieren. Es folgt landwirtschaftlich genutze Fläche, unendliche Weiten, fast unbewohnt. Eingelagert Höhenzüge und einzelne Bergrücken, teilweise mit sich anschmiegenden weißen Dörfern. Bilder, die man nicht vergißt: Hornachos, Alange und weitere extrem schöne, sehenswerten Orte werden passiert. Kurz vor Cáceres liegt dann das UL-Gelände La Cervera.
Entfernung: 285 km, Flugzeit: 01 h 50 Min.

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La Juliana
LEJU lautet die ICAO Kennung von La Juliana. Mit dem UL von Trebujena nach La Juliana ist ein Katzensprung. Kurs Nord über die Reisfelder, vorbei an Villafranco del Guadalquivir. Mit dem linken Flügel leicht das Vogelschutzgebiet Cota Doñana ankratzend dem Guadalquivir folgend. Wenn die Landschaft wieder abwechslungsreicher wird ist langsam Vorsicht angesagt. Dieser andalusische Flugplatz ist trotz seiner fast 1000m Landebahn aus der Ferne kaum zu erkennen. Da dort jedoch reger Fallschirmspringerverkehr herrscht darf der Flugplatz auf keinen Fall überflogen werden. Zur Flugstrecke selbst ist nicht viel zu sagen. Ein markanter Fluß, den man später jedoch rechts liegen lassen muß. Die Reisfelder eigentlich recht viereckig unter Wasser gesetzte Felder. Erst mit Beginn der Danger Area wird die Landschaft wieder sehenswert. Als Richtungspunkt sieht man meist schon von Trebujena aus die Solaranlage von Sevilla.
Entfernung: 48 km, Flugzeit: 20 Min.

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Las Infantas
In Trebujena an der deutschen UL-Flugschule ein UL gemietet und ab nach Las Infantas fliegen. Der begleitende Fluglehrer gibt Sicherheit bei der Navigation und im Funk. Das GPS könnte nicht nur einmal ausfallen, es fällt auch ab und zu einmal aus - und das liegt nicht am GPS. Und das geschieht immer im ungünstigsten Moment. Da nützt dann auch das eigene GPS, das zur Sicherheit zusätzlich zum eingebauten mitgenommen wurde gar nichts. Es nimmt nur Platz weg und ist unnötiger Ballast. Kein Satellitenempfang ist kein Satellitenempfang, da kann man das Flugzeug mit GPSn vollstopfen. Zum Flugweg: nach dem Start des Ultraleicht in Trebujena biegen wir Richtung Lebrija, der nächsten Stadt. Im Norden der Stadt befindet sich ein Trinkwasserspeicher, den wir links herum umrunden. Ab dort fliegen wir über normales andalusisches Gelände Richtung Las Cabezas de San Juan. Am rechten Flügel eine Hügelformation, die im Anflug der Verkehrsflughafens Jerez de la Frontera liegt. Das Gelände wird nun langsam hügeliger. Im Sommer bis zum Jahreswechsel ist es mehrheitlich hellfarbig und erinnert an eine Wüstendünenlandschaft. Zu den anderen Jahreszeiten ist es landwirtschaftlich genutzt entsprechend grüner, zumindest bewachsen. In der Ferne lachen uns die Tafelberge von Montellano und Morón an. Sie geben die Richtung vor über die Sierra de Morón. Die wellige Form der Landschaft mit dem fremdartigen Bewuchs ist imposant. Der Kurs ist jetzt ungefähr Ost. Rechts die Berge, welche die Sicht auf das Mittelmeer verdecken, links vermeintlich ziemlich flaches Gelände, welches sich bei tieferem Überfliegen desselben als fataler Trugschluß ergeben würde, müßte man dort mit Treibwerksschaden landen. Einige Gegenden geben aus größerer Höhe nicht das her, was eine etwas niedrigere Vogelperspektive an faszinierenden Überraschungen bieten kann. Vor uns die Landschaft wechselt ein wenig das Bild. Die Berge gehen in sanfte Hügel über, die unendliche Olivenplantagen beherbergen. Unaberntbar auf den ersten Blick. Zwischendurch, im Abstand von -zig Kilometern immer mal wieder ein kleines Dorf oder eine kleine Stadt. Immer wieder faszinierend die Bauweise von oben. Alleine dies läßt den Flug zu einem besonderen Ausflug mit dem UL werden. Las Infantas selbst liegt an einer Autobahn, leider ohne Infrastruktur zu einer Brotzeit. Muß man sich dann selbst mitnehmen. Die nächsten Städte wären Bailén, ca. 20 km nach Norden oder Jaén, ca. 15 km im Süden.
Entfernung: ca. 235 km, Flugzeit: 01 h 30 Min.

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Medina Sidonia
Wer mit dem Ultraleichtflugzeug, z. B. bei der Ferienflugschule Andalú in Trebujena gemietet, von Trebujena nach Medina Sidonia fliegt muß um die Kontrollzone von Jerez de la Frontera herum. Rein theoretisch könnte man, wie es die meisten spanischen UL-Piloten machen, auch zwischen der CTR Rota und Jerez hindurchfliegen. Ein kleiner Spalt würde das erlauben, wäre da nicht für wenige Flugminuten eine restricted area zu durchfliegen. So geht es außen herum, es sei denn, man gäbe einen Flugplan auf und flöge kurzerhand durch die CTR Jerez. Dies würde jedoch andere Probleme mitbringen, die zu erläutern hier nicht der Ort ist. So fliegt man also, anstatt 40 km gut die doppelte Entfernung, mit dem gecharterten UL kurzerhand einfach nördlich um die Kontrollzone Jerez herum. Die Landschaft über die Sierra de Cádiz ist hügelig, ab Sommer eher weißgelblich, im Winter bis zum Frühjahr teilweise grün. Faszinierend die Leere. So weit das Auge reicht nur Landschaft. Die Sicht meist bei 100 km und mehr. Strahlend blauer Himmel, manchmal ein paar kleine Cumuluswolken. Vorsicht ist geboten wenn man in die Nähe von Medina kommt. Die finanzielle Förderung der europäischen Union für Windkraftanlagen wurde mehr als ausreichend genutzt. Hat vor- und Nachteile. Optisch ein Verbrechen, sicherheitstechnisch für Außenlandung eine Zumutung, ökologisch gesehen sieht das anders aus. Das UL-Gelände Medina Sidonia, Aerosidonia, versteckt sich hinter einem Hügel. 450 m asphaltierte Landebahn mit einem Gefälle von der 32 zur 14 von mindestens zwanzig Metern auf diese Distanz. Der Anflug ist nicht ganz unkompliziert, so mancher Unfall ist hier schon passiert. Auf der 32 darf kein Fahrradfahrer über die Straße kommen, dann ist er einen Kopf kürzer. Oder der Pilot ist hoch genug, um es zu vermeiden, dafür muß er dann durchstarten. Von der anderen Seite vor der Landebahn "ein Loch". Meist geht es dort wenige Meter vor der Bahn plötzlich höllisch nach unten, der Ausgleich mit Gas muß sein, dann ist man aber zu hoch. Die ansteigende Landebahn kann das aber meist ausgleichen. Zumindest bei etwas Gegenwind. Ein weiteres Problem ist der Levante, ein starker Ostwind, der meist bläst. 25 kts cross sind keine Seltenheit. Auch der Poniente, ein starker Westwind läßt häufig eine Landung nicht zu. Kommt der Wind mit 12 kts und mehr aus Nord, ist man in den Leewirbeln des Hügels von Medina Stadt. Fliegen per Flugplatzbestimmungen untersagt. Der Flugplatz ist ca. 75 % des Jahres nicht anfliegbar. Gyrocopter haben es da einfacher. Deshalb gibt es dort auch viele davon.
Entfernung: 80 km, Flugzeit: 30 Min.

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Mérida
Start der Flugtour in Spanien mit dem UL in Trebujena, LETJ, bei Jerez de la Frontera, LEJR, nach Mérida bei Badajoz, in der Kontrollzone dieses gemischten Militär- und Zivilflugplatzes. Die Flugstrecke führt über die Reisfelder nördlich Trebujena, vorbei an Sevilla über die rotbraune Erde der Sierra Morena. Extrem unbewohnte Landschaft, ungewohnt wild. Leicht mit Bäumen bewachsen, später in bewaldetes Gebirge übergehend. Ein wunderschöner Anblick bei stahlblauem Himmel die entsprechend eingebetteten blauen Stauseen umgeben von Bäumen und rotem, bzw. weißen oder grünem Untergrund. Teilweise bizarr einzelne Hügel in der Landschaft verstreut, an Hollywoodfilmhintergründe erinnernt. Hinter Zafra wird es dann wieder ebener bis Mérida. Ein Extraerlebnis ist immer wieder die gute Flugsicht. Wenn man früh genug gestartet ist lohnt sich ein Ausflug mit dem Taxi in die Stadt mit ihren alten Gebäuden. Oder zu Fuß, bei durchschnittlich Mach 0,003783469 Gehgeschwindigkeit, ca. 15 Minuten zu einem wunderschönen Ausflugsziel der dort ansässigen Bevölkerung, am See eine spanische Tapa zu sich nehmen und gestärkt den Rückflug antreten. Der Fußweg führt durch eine bizarre Steinlandschaft, die sich zu sehen lohnt. Manchmal stehen dort nicht eingezäunt Stier- und Kuhherden, durch die man hindurch muß. Eigentlich ist es schon eingezäunt, man steigt aber über den Zaun am Anfang drüber, ohne zu wissen, was man da macht. Beeindruckend, bzw. beängstigend, wenn man es nicht kennt, in Spanien werden die Hörner dieser Tiere nicht abgesägt und böse schauen können die auch gut mit ihren 500 - 600 kg Lebendgewicht und riesigen Hörnern. Vielleicht besser nichts rotes anziehen?
Entfernung: 240 km, Flugzeit: 01 h 30 Min.

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Niebla
Ein weiteres UL-Gelände in näherer Umgebung von Trebujena ist La Niebla, auch Aeroniebla genannt. Ein schöner kleiner, im Winter und Frühling auch grüner Grasplatz in Andalusien, falls es genug geregnet hat. Mit ca. 400 m Piste. Leicht abschüssig nach Westen. Der Anflug von Osten nach Westen erfolgt über eine große Lagerhalle. Fast direkt am Ende der Halle beginnt die leicht abschüssige Landebahn. Der Wind sollte nicht zu stark sein, was in dieser Gegend der Regelfall ist. Die Füße sollte man gegen die Intuition, die sagt :"Füße anziehen", in den Pedalen lassen. Die auf der Halle angebrachten Laternen geben einem dann den Rest. Von der anderen Seite kommend ist der Anflug hindernisfrei. Aufgrund meist vorhandener Windstille die bevorzugte Wahl, will man kein Extraabenteuer. Die Flugstrecke ist recht einfach. Nach dem Start mit dem Ultraleicht in Trebujena einmal nach Norden und dem Río Guadalquivir folgen. Dabei die ersten Minuten des Fluges nicht zu dicht, sonst ist man in der Cota Doñana, einem Vogelschutzgebiet und Ristricted Area. Eigentlich Prohibited. Das UL fliegt über Reisfelder, vom FLuß bewässert. Auf halbem Weg nach La Juliana, einem Verkehrslandeplatz mit viel Fallschirmspringerverkehr, auf unserer Flugstrecke liegend, das Städtchen Villafranco del Guadalquivir. Nicht mehr als ein großes Dorf. Abgeschnitten von der Welt. Die Bewohner müssen, um in die "Welt" zu kommen zuerst ca. 80 km nach Norden, nach Sevilla, dort ist die erste Möglichkeit den Guadalquivir zu überqueren. Fähre gibt es keine. Wollen die Einwohner nach Jerez müssen sie zunächst die 80 km nach Sevilla und dann nochmals über 100 km zurück Richtung Süden. Dafür gibt es jedoch zwei kleine Landeplätze für Sprühflugzeuge am Dorf. Wenige Kilometer hinter Villafranco wechselt die Landschaft von monotonen Reisfeldern zu "normal" andalusisch. Es gibt Bäume, illegale Siedlungen, Feld. Das Beschränkungsgebiet macht nun einen kleinen Knick gen Westen, den machen wir mit. Damit vermeiden wir dem Verkehrslandeplatz La Juliana zu nahe zu kommen und die Fallschirmspringer zu stören. Wenige Flugminuten später erreichen wir unseren Zielflugplatz.
Entfernung: 85 km, Flugzeit: 35 Min.

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Portimao
Eine Flugtour nach Portugal, Portimao, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Flugplan ist Pflicht und muß telefonisch im Flugplanbüro von Jerez de la Frontera aufgegeben werden. Paß/ Ausweis nicht vergessen, als Sportpilot wird man immer wie ein Terrorist behandelt. D. h. das Ding muß bei der Landung in Portugal vorgezeigt werden. Die Daten werden erfaßt.
Nach dem Start mit dem UL in Spanien nach Portugal geht der Flug nach Norden über die Reisfelder nördlich Jerez/ Trebujena. Auf unserer linken Seite befindet sich der Río Guadalquivir, den wir später, nach ca. 10 Min. kreuzen. Nach ca. 20 Minuten Flugzeit wird die Landschaft weniger monoton. Es folgen Bäume, Wälder, Felder und größere Dörfer, für spanische Verhältnisse Städte. Wir fliegen mittlerweile Nordwestkurs und gelangen langsam an die Autobahn nach Portugal. Bei Huelva können wir dann erst einmal an die Küstenlinie dem Strand folgen. Das klare Wasser des Atlantiks ist alleine die Reise wert. Es folgt eine ziemlich häßliche Raffinerie am Rande der Erdebeerfelder/ -Gewächshäuser. Die Gegend ist recht unbewohnt, der Strand meist mehr oder weniger leer. Kurz vor der portugiesischen Grenze, Ayamonte, kommt der Frequenzwechsel nach Portugal. Für Faro lassen wir den Strand links liegen und folgen der Autobahn, das ist einfacher für den Controler und für uns. Die following coast-line gibt es selten und dann wird man durch die CTR die VFR-Strecke geführt, das ist kompliziert. Besser ohne viel funken entlang der Autonbahn. Faro, der Strand und der Atlantik bleiben in Sichtweite. Das Gelände ist hügelig, sehr zersiedelt, wenig Bewuchs. Farbe, Bodenformation und Bewuchs sind jedoch extrem ungewohnt und in Mitteleuropa nicht anzutreffen. Kurz vor Portimao wird die Landschaft dann wieder flacher. In Portimao erwartet uns 800m Asphalt, selten wenig Wind und manchmal Fallschirmspringerverkehr. Dann heißt es warten bis alle unten sind, dann erst Landefreigabe. Eigentlich ist es ja nur eine Landetip, ist ja ein unkontrollierter Platz. Es empfiehlt sich jedoch auf die Jungs da unten am Funk zu hören. Eine Flughafenbar lädt zu einer gemütlichen Pause ein. Für den Rückflug wieder Flugplan. Flugstrecke soll aber zuerst noch ein Stückchen nach Westen gehen, an die wilde Atlantikküste bei Lagos/ Cabo de Sao Vicente. Elefantöse Aussichten. Muß man einfach gesehen haben. Dann geht es zurück Richtung Spanien, entlang der Küste bis kurz vor Portimao. Teilweise Hangküste, darin Höhlen, in denen sich je nach Wasserhöhe Ebbe/ Flut die Gischt der Brandung bricht. Das Wasser glasklar, der Meersgrund sichtbar. Man vergißt vor Staunen fast das Fliegen. Dann geht es wieder kurz vor Faro an die Autobahn bis hinter Faro CTR. Dann könnte man wieder an die shore-line, ist aber eher langweiliger Sandstrand. Sandstrand ist nicht langweilig? Na dann zurück ans Wasser.
Entfernung: 250 km, Flugzeit: 01 h 45 Min.

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Puente de Génave
Hotel Don Juan in Puente de Génave
Unsere Flugtour mit dem UL in Spanien startet in Trebujena bei Jerez de la Frontera: wir fliegen einmal quer durch fast ganz Andalusien. Von der Mündung des Guadalquivirs zu seiner Quelle. Nach dem Start fliegen wir leicht nordwestlich an Lebrija vorbei nach Las Cabezas de San Juan. Es folgt die stark hügelige Landschaft der nördlichen Sierra de Cádiz, die sich in und nach den Sommermonaten wüstenähnlich zeigt, überfliegen in Richtung Montellano dann die Sierra de Morón. Vorbei an den markanten, uns schon seit dem Start von Weitem die Richtung vorgebenden Bergen bei Montellano und Morón de la Frontera. Es folgen die Hügel und Berge der Sierra San Juan an deren Ende der Stausee Embalse de la Puebla uns blau entgegenblinkt. Die Ränder bewachsen, die Baumgrenze als Wasserstandsmaximum grün markierend. Die Farbgebung im Licht der südlichen Sonne ungewohnt und faszinierend. Neben einigen Bergen im Süden sichtbar erfolgt der Weiterflug über interessante Hügelformationen und Olivenhaine, Olivenhaine und Olivenhaine. Was sich so langweilig anhört ist für das mitteleuropäische Auge so ungewohnt und faszinierend, man kann sich nicht satt daran sehen. Bei Bailén ändert sich das Landschaftsbild erneut drastisch. Die Erde färbt sich rot, fantastisch blaue Stauseen umrandet von der rotbraunen Erde mit grünen Bäumen, die Olivenhaine verschwunden. Wir folgen nicht auf direktem Weg den Kurs. Wir fliegen ein Tal weiter links, entlang des Stausees Embalse de Guadalén. Die Landschaft ist beeindruckend. Rechts Olivenhainebene, linke Fläche beginnen die Berge der Sierra Madrona. Gigantisch der Blick auf Santisteban del Puerto. Das kleine Städtchen schmiegt sich zwischen den seltsamen Konussen in den Berghang und versteckt sich dort dem Blickfeld. Bei Castellar de Santisteban folgen wir dem Tal nach links und folgen der Landstraße. Diese bringt uns sicher nach Puente de Génave. Müssen wir noch das Hotel suchen, bzw. die Sandpiste. Es ist nicht ganz einfach. Die Piste versteckt sich gut in der Landschaft. Der Anflug, dicht vorbei an dem Hügel neben der Schwelle läßt ein paar Turbulenzen aufkommen. Die Piste ist kurz, weich, aber wenn man vorn aufsetzt ausreichend lang. Ein kurzer Fußmarsch von wenigen Minuten bringt uns in die Gasträume, bzw. die Terrasse des Hotels. Ein guter Imbiß und etwas zu trinken stärkt für den über zweieinhalbstündigen Rückflug. Vor dem Start füllen wir einen Reservekanister mit 10 Liter Kraftstoff, den wir mitgenommen haben, in den Tank. Ohne diesen kommen wir nicht zurück nach Trebujena. Der Rückflug dann die gleiche Strecke entlang des Guadalimar und über die sagenumwobene herrliche Landschaft um Andújar. Über die einzigartige Landschaft des Naturparks Sierra de Cardeña und Sierra de Andújar.
Entfernung: 400 km, Flugzeit: 2 h 45 Min.

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Ronda (Am Strand entlang über Chipiona bis Tarifa/ LE-R 164, durch die Berge nach Ronda zurück nach Trebujena)
Mit dem UL von Trebujena über Tarifa mit einem Blick auf Afrika und Gibraltar zurück vorbei an den Bergen über Arcos de la Frontera, Espera nach Trebujena. Der Flug mit dem UL führt vorbei an Sanlúcar de Barrameda mit der Mündung des Guadalquivirs, auf der anderen Seite das Vogelschutzgebiet, die Coto Doñana, Chipiona, von wo aus Christopher Columbus seine Erkundungstour nach Westen gestartet haben soll, auf der Fahrt bei der er Amerika entdeckte. Vorbei an der Costa Ballena, einem Urlaubsort, weißer Sandstrand, soweit das Auge reicht. Cádiz, die uralte Halbinsel im Atlantik. Die alte Gefängnisinsel Santi Petri bei Chiclana. Bei Tarifa, vorbei an Gibraltar durch die faszinierenden Berge nach Ronda, das alte Viadukt, zurück über das touristisch bekannte Bergdorf Grazalema.
Flugzeit 2 h

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Valverde de Leganés
Ein Flug mit dem UL in den Ferien, im Urlaub, im Ausland, in Spanien, bei Jerez de la Frontera nach Valverde de Leganés. Dieses UL-Gelände liegt in der Extremadura in der Kontrollzone von Badajoz, nahe der protugiesischen Grenze. Nach dem Start in Trebujena geht es Richtung Norden. An der linken Fläche liegt der Río Guadalquivir und das Natur- und Vogelschutzgebiet Cota Doñana. Unter uns die mit Flußwasser gefluteten Reisfelder. Kurz vor La Juliana, einem Verkehrslandeplatz mit 900m Asphaltbahn und jeder Menge Fallschirmspringern wird das noch flache Gelände mit Bäumen bewachsen, dünn besiedelt, abwechslungsreicher. Es folgt die Peripherie von Sevilla, andalusische Dörfer und kleine Städtchen. Die Stadt Sevilla in Sichtweite und westlich die modernste Solaranlage der Welt. Spiegel werfen das Sonnenlicht in einem Punkt in einem hohen Turm. Dort wird dann Wasser erhitzt, der Dampf treibt eine Turbine an. Diese relativ kleine Anlage kann ganz Sevilla mit Strom versorgen. Je nach Tageszeit und Flughöhe sieht man die zurückgeworfenen Sonnenstrahlen gebündelt von der Spiegelfläche nach oben spitz zulaufend in den Turm fallen. Ein imposanter Anblick. Es folgt die Sierra Morena. Dünn bewaldete Hügellandschaft, je nach Jahreszeit mehr oder weniger braunrot, die Hügelkrate mit Wegen durchzogen und verbunden. Ähnelt ein wenig einem deutschen Truppenübungsplatz, aber irgendwie hat es etwas fremdartiges, noch nie gesehenes. Wunderschön die weißen Dörfer im Abstand vieler -zig Kilometer, einzigartig die Talsperren, in dem ungwohnten Landschaftsbild mit den südländischen Kontrasten unter der südländischen Sonne. Klares blaues Wasser, das Grün der Umrandung mit den freien sandigen gelben Ufern ergibt ein noch nie gesehenes Bild. Einmal in die CTR von Badajoz eingeflogen sollte man sich nicht mehr verfliegen. Man ist ohne Freigabe, wohl legal, aber in einer CTR auf eine VFR Route unterwegs.
Entfernung: 220 km, Flugzeit: 01 h 30 Min.

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verschiedene Flugplätze
An diesem Flugtag des Ultraleicht-Flugurlaubs in Spanien gibt es Flugplatzhopping. Die umgebenden Flugplätze werden zu Übungszwecken im touch-and-go-Verfahren angeflogen. Die anspruchsvollsten sind Sevilla-Guillena mit 270m Landebahn und La Ina im Süden von Jerez mit etwas weniger, auch landschaftlich etwas anspruchsvoller, schwieriger Anflug. Weitere Plätze wären: La Hacienda de Oran, Alcalá del Río, Mairena del Alcor, Villamartin und Medina Sidonia.
Flugzeit ca. 2 h

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Villamartin
Villamartin ist ein kleiner Verkehrslandeplatz in der Sierra de Cádiz an der Embalse de Bornos. Direkt dort, wo die Berge beginnen, hat sich jemand an einem alten Bahnhof einen Flugplatz gebaut. 500m Asphalt auch im Sommer für ein UL kein Problem. Allerdings liegt die Schwelle 06 direkt an einer Straße, ein Zaun und ein Gebüsch behindern ein wenig die Schwelle zu treffen. Auf der 24 haben sich schon diverse Segelflugzeuge in den davorliegenden Teich gelegt. Die Anflüge scheinen einfacher als sie wohl für den einen oder anderen sind. Der Flugweg von Trebujena nordwestlich Jerez de la Frontera nach Villamartin führt an Lebrija vorbei. Eine schöne andalusische Stadt, im Norden eine Talsperre, die nicht in der Karte ist. Im Süden die 1300ft hohen Hügel im Anflug auf Jerez markant in der Landschaft stehend. Der Flug führt nördlich der Talsperre vorbei und der Kurs geht Richtung Las Cabezas de San Juan, das gibt Sicherheitsabstand zur Kontrollzone, auch wenn das GPS einmal ausfällt. Das Gelände ist flach und landwirtschaftlich. Über Las Cabezas angekommen nehmen wir Richtung den höchsten Berg Richtung Südwest. Das Gelände ist dünig. Im Winter eher grün, im Sommer bis Herbst weiß, gelblich, wüstenähnlich. Teilweise ist der Boden rotbraun von den eingelagerten Erzen. Optisch mit nichts mitteleuropäischem vergleichbar und äußerst reizvoll, einmal gesehen zu haben. Am Flugplatz gibt es ein Hotel, manchmal ist es geöffnet und es gibt Erfrischung und Tapa.
Entfernung: 50 km, Flugzeit: 25 Min.

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Villanueva de Trabuco
Ferien mit dem gecharterten Eurostar EV 97 in Spanien. Von Trebujena in Andalusien am Guadalquivir Richtung Granada.
Nach dem Start drehen wir Richtung Osten und sehen in über 100 km Entfernung die Berge der Sierra de Cádiz. Wir umfliegen die Kontrollzone von Jerez de la Frontera im Norden. Vor uns wechselt die Landschaft von Ackerbau zu hügeligem, welligen Untergrund. Im Winterhalbjahr erinnert das frische Grün der frisch bestellten Felder an Frühling in Deutschland. Im Sommer werden Erinnerungen an Schulbücher mit wüstenähnlichen Landschaften wach. Man fühlt scheinbar die Wärme und den Urlaub, den der Eindruck vermittelt.
Wir nähern uns der Sierra de Morón, den Bergen, hinter denen sich die Mittelmeerküste versteckt. In den Bergen Ronda, Grazalema und andere kleine Städtchen und Dörfer. Auf dem Weg zu unserem Ziel an der Nordostgrenze der Kontrollzone von Málaga sehen wir in die Hügel- und Berglandschaft, Talsperren, die das Blau des Himmels widerspiegeln. Auf einem Hügel ein kleines verträumtes weißes andalusisches Dorf.
Der Boden unter uns zeigt abwechselnd riesige Olivenhaine, Eukalyptuswälder oder aber auch Ackerbau und Rinderweiden.
Der Flugplatz, sprich das UL-Gelände liegt vor der beginnenden Berglandschaft. 350 m weißer kleiner Schotter, etwas mehr als eine Spannweite breit. Rechts und links im Winter und Frühjahr grünes Gestrüpp, im Sommer vertrocknet. Man sollte den nicht vorhandenen Mittelstreifen gut treffen. Der Tiefecker könnte sonst in einem der Büschel mit einer Fläche hängen bleiben. Drift bei möglichem Seitenwind oder Schiebeflug sollte tunlichst vermieden werden.
Wenige Gehminuten trennen von einem Restaurant, welches die notwendige Erfrischung für den Rückflug bereit hält.
Entfernung: 200 km, Flugzeit: 01 h 20 Min.

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